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Innovativ bei Maschinentransport

19.04.2017 |  Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine ­­68 Tonnen schwere Presse. Ausgangsort für den etwa 1.000 Kilometer weiten Schwertransport nach Ungarn war Sevelen in der Schweiz. Das Besondere daran: Durch den Einsatz eines speziell hergestellten Transportrahmens musste die Presse nicht wie ursprünglich angedacht komplett demontiert werden.
Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine 68 Tonnen schwere Presse.
Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine 68 Tonnen schwere Presse. © Schrade

„Grundsätzlich ist die Verlagerung von Pressen für dieses Unternehmen für uns fast schon zur Routine geworden“, sagt Holger Stegmann von Wimmer Maschinentransporte. Doch im Falle einer 68 Tonnen schweren Presse musste das Wimmer-Team die Verlagerungszeit optimieren.

Verlagerungszeit um fünf Wochen verkürzt 

Dazu Stegmann: „Mit dem Gedanken die Verlagerungszeit durch vermeidbare De- und Montagearbeiten zu verkürzen hat der Automobilzulieferer vorgeschlagen, die Presse mit einem „Stahlkorsett zu ummanteln". Damit sollte es möglich sein, die wertvolle Fracht in einem Stück umzulegen und zu transportieren. Anfangs war der Pressen-Hersteller von dieser Idee nicht begeistert, da die Presse für so etwas nicht ausgelegt ist. Letztendlich gelang es uns aber doch, den Hersteller von der Machbarkeit zu überzeugen.“ Somit seien laut Stegmann vor der Verlagerung nur unkritische Anbauteile zu entfernen gewesen und eine Operation am offenen Herzen blieb den Monteuren erspart. Somit konnte die Presse bereits Mitte Januar im etwa 1.000 Kilometer entfernten ungarischen Standort wieder in die Produktion eingebunden werden, fünf Wochen früher als ursprünglich angenommen. Ein weiterer Vorteil sei nach Aussage des Auftraggebers auch gewesen, dass die Produktion am Ausgangsort in Sevelen durch den entfallenen Abbau nicht behindert wurde.

Firmenübergreifende Zusammenarbeit

Ergänzend zum Mitwirken und der Kooperationsbereitschaft des Auftraggebers sei auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Bau-Trans wirklich top gewesen, freut sich Stegmann. So wurde die Presse in der Schweiz mittels Kran der Niederlassung Liechtenstein auf den Tieflader von Bau-Trans Lauterach umgeschlagen. Für das Abladen der Komponente in Ungarn kam die Hebetechnik von Bau-Trans Budapest zum Einsatz.    

Autor

Markus Lackner

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Wimmer Maschinentransporte GmbH · Joseph-von-Fraunhofer-Straße 3 · D-85254 Sulzemoos · www.wimmer-maschinentransporte.de
17.09.2019