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Erfahrungsaustausch bei Montage-Meeting

25.01.2019 | Bereits zum zweiten Mal lud das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte zum Montage-Meeting nach Sulzemoos in Bayern. Rund 40 leitende Mitarbeiter waren gekommen, um das Know-how aber auch die persönlichen Beziehungen mit der Kollegenschaft zu vertiefen.
Bereits zum zweiten Mal lud das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte zum Montage-Meeting nach Sulzemoos in Bayern. © Wimmer Maschinentransporte

„Als ich das unternehmensweite Montage-Meeting vor vier Jahren zum ersten Mal veranstaltete, galten die Inhalte primär der Vermittlung der Möglichkeiten seitens Wimmer“, kommentiert Geschäftsführer Holger Stegmann seine Intention für das bedarfsorientierte Treffen der Felbermayr-Abteilungsleiter in Sachen Industrie-Montage. Damals war Wimmer ein auf die Verlagerung von Maschinen und auf Sonder- und Schwertransporte sowie Lagerei spezialisiertes Unternehmen. Heute, vier Jahre danach, deckt Wimmer das gesamte Leistungsspektrum des Schwerlastbereiches ab — bis hin zur Kranvermietung.

Gebündeltes Know-how

Inspiriert vom Erfolg des ersten Montage-Meetings war der Ruf nach einer erneuten Ausgabe Ende vergangenen Jahres wieder unüberhörbar laut geworden.

„Oft reicht es schon zu wissen, wer was kann, um erfolgreich zu sein“, ist Stegmann überzeugt und freut sich mit dem Montage-Meeting im Jänner wieder einen bedeutenden Impuls für das Miteinander gesetzt zu haben. Ein Miteinander, das auch im Sinne des Kunden von großer Bedeutung ist. „Damit sind wir in der Lage, Anfragen gezielt an die jeweils spezialisierte Niederlassung weiter zu geben. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für effizientes, kundenorientiertes Arbeiten.“ Dabei stehe laut Stegmann gar nicht nur so sehr die Technik im Vordergrund, sondern auch die Spezialisierung der jeweiligen Mitarbeiter — denn, dass jeder alles beherrsche, sei in dem komplexen Betätigungsfeld der Montage nicht möglich: „Häufig schließt die Verlagerung einer Produktionsstraße ergänzend zum Einsatz von Standardgeräten wie Litzenheber, Hubgerüst und Verschubbahn auch umfangreiche Kompetenz in Bezug auf Elektrik, Hydraulik und Pneumatik mit ein“, und dabei könne sich beispielsweise Wimmer einbringen, um das Angebot zum Full-Service für den Kunden zu machen.

Leistungsfähigkeit durch Harmonie   

Ergänzend zur fachlichen Kompetenz wurde mit dem Programmpunkt „Führung in Bewegung“ auch das kollegiale Miteinander bei der Arbeit gefördert. „Basis dafür war ein Vortrag von Heinz Fuchsig“, erklärt Stegmann und weist darauf hin, dass eine Brechstange zwar ein probates Mittel zum Anheben schwerer Gegenstände sei, in Bezug auf langfristigen Erfolg aber auch Zwischenmenschliches und die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert werden müsse.

Nach einem Tag intensiver Zusammenarbeit und Präsentation der Leistungsspektren der teilnehmenden Abteilungsleiter folgte ein Buffet der Sonderklasse – serviert auf einem selbstfahrenden Industrieroller mit 178 Tonnen Tragfähigkeit, garniert mit Spielzeug-Lkw und -stapler in Tretrollerausführung. Diese sollen im Laufe des Jahres an benachbarte Kindertageseinrichtungen übergeben werden — im Zuge von Führungen: „Um den Kindern zu zeigen wo Mamas und Papas arbeiten“, ergänzt Stegmann und beweist damit Sensibilität  für nachfolgende Generationen. Bei der Frage, ob auch das nächste Montage-Meeting wieder in Sulzemoos stattfinden werde, ist Stegmanns Einfühlungsvermögen, ob des großen organisatorischen Aufwands, enden wollend und meint augenzwinkernd: „Ich würde gerne einmal ein Buffet auf einem zehnachsigen Semitieflader serviert bekommen, und den haben wir nicht in Sulzemoos“.      

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Markus Lackner

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Schwergutlogistik für Semmering-Basistunnel

30.03.2018 | 

Rund 100 Einzelkomponenten einer insgesamt 2.500 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine transportierte Felbermayr Anfang des Jahres. Die Schwertransporte führten von Frankreich bis zur Baustelle in der Steiermark. Im März erfolgte die Einbringung durch das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte.

Im März 2018 erfolgte die Einbringung der 2.500 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine für den Semmering-Basistunnel. © Wimmer Maschinentransporte

Mit einer Länge von rund 13 Kilometern wird der Tunnelabschnitt „Fröschnitzgraben“ der längste des Semmering-Basistunnels. Der Zugangsschacht zur Baustelle in der Kaverne führt rund 400 Meter senkrecht in die Tiefe und hat einen Durchmesser von etwa zehn Metern. Von hier aus wird der Tunnel in Richtung Mürzzuschlag mittels Sprengung hergestellt. Für den Vortrieb in Richtung Gloggnitz kommen zwei Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz.

Dualer Schwertransport

Etwa 100 Transporte mit insgesamt rund 2.500 Frachttonnen waren nötig, um die erste der beiden Tunnelbohrmaschinen von Le Creusot (F) bis zur Baustelle in Steinhaus am Semmering (A) zu transportieren. „Nach einem Vorlauf auf der Straße zum Hafen in Straßburg übernahm unser Tochterunternehmen Haeger & Schmidt die Fracht“, sagt Roland Füreder von der Felbermayr-Abteilung für Schwertransporte. Anschließend seien die Komponenten mittels Binnenschiff auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal bis zum Schwergutterminal in Linz transportiert und zwischengelagert worden, erklärt Füreder weiter. Es folgten Straßentransporte zur Baustelle am Semmering, welche im Februar abgeschlossen waren. Zum Einsatz kamen dafür vorwiegend modular aufgebaute Schwerlast-Anhänger mit sogenannten THP-Achsen. Das schwerste Teil, der Bohrkopf mit einem Gewicht von 115 Tonnen, wurde auf 14 Achslinien transportiert.

Einbringung unter Tage

Rund 400 Meter Höhenunterschied liegen zwischen dem Ausgangsort für den Transport der Tunnelbohrmaschine in Le Creusot und dem 828 Meter hochgelegenen Zielort am „Fröschnitzgraben“. Dieselbe Herausforderung galt es nun nochmals von den Mannen der Wimmer Maschinentransporte zu meistern. Nur eben nicht in der Horizontalen, sondern in der Vertikalen. Und das machte die Sache auch so schwierig. Dazu Geschäftsführer Holger Stegmann von Wimmer Maschinentransporte: „Es gibt zwar einen Schachtaufzug, doch der ist nur für Lasten von maximal 90 Tonnen zugelassen. Das schwerste einzubringende Teil brachte jedoch mehr als 100 Tonnen auf die Waage. Die Lösung wurde im Demontieren von entbehrlichen Anbauteilen des Aufzugs gefunden. „Zu guter Letzt blieb vom Schachtaufzug nicht viel mehr als der Grundrahmen“, schildert Stegmann das Ergebnis. 


Der Transport der Einzelteile vom Lagerplatz zum Schachtaufzug wurde mit zwei sogenannten Sefiros (Selbstfahrende Industrieroller) durchgeführt. Lagerplatzseitig wurden die Komponenten mit einem Mobilkran umgeschlagen. „Zum hydraulischen Verschieben der tonnenschweren Teile in den Aufzug wurde eine etwa zwölf Meter lange Verschubbahn aufgebaut“, erklärt Stegmann. Nach der „Talfahrt“ seien Teile wieder mittels Verschubbahn aus dem Lift ausgebracht worden. Es folgte der Umschlag mittels Sefiro, um die letzten Meter bis zum Montageort der Tunnelbohrmaschine durchführen zu können. Damit war Ende Februar die Voraussetzung für die Endmontage der Tunnelbohrmaschine geschaffen.

Die Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels ist für 2026 geplant. Ziel des 27 Kilometer langen Bahntunnels ist die Entlastung der historischen Semmering-Bergstrecke sowie deutlich reduzierte Fahrzeiten und damit eine bessere Anbindung vom Süden Österreichs. International gesehen bringt diese Strecke eine Stärkung der europäischen Nord-Süd-Achse im Personen- und Güterverkehr.  

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Markus Lackner

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Sondertransport für Münchener Christkindlmarkt

20.11.2017 | Vor 48 Jahren als Hochzeitsgeschenk gepflanzt, erstrahlt heuer eine serbische Fichte aus Moosbrunn als Weihnachtsbaum beim Christkindlmarkt am Marienplatz in München. Als „Schlittenersatz“ für den Transport wurde in diesem Jahr das auch auf Industriemontage, Kranvermietung und Lagerei spezialisierte Unternehmen Wimmer Maschinentransporte aus Sulzemoos beauftragt.
V. l. n. r.: Konrad Kammergruber, FDP-Kreisvorsitzender, Sigrid Resch, Touristik-Geschäftsführerin, Sarah Freudlsperger aus dem Umweltamt, 2. Bürgermeisterin Christa Seeman, Dr. Rudolf Saller, Anwalt für Transportrecht und Kontaktmann zur Felbermayr-Tochterfirma Wimmer Maschinentransporte, sowie Rochus Doblander von der Firma Doblander. © wimmer

Stattliche 24 Meter Höhe und sechs Tonnen Gewicht hat die Fichte mit einem Stammumfang von 60 Zentimetern inzwischen erreicht. 1969 als damals 14-jähriger Baum anlässlich einer Hochzeit gepflanzt, wurde er Anfang November nun seiner neuen Bestimmung als Weihnachtsbaum zugeführt. Gefällt und wie ein großes Paket verschnürt, erfolgte in der Nacht auf den 9. November der Spezialtransport mit einer Gesamtlänge von über 30 Metern und einer Breite von etwa 5 Metern – durchgeführt vom Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte aus Sulzemoos. Als besondere Herausforderung erwies sich auf der Strecke die Brückenunterführung an der B12 bei Thambach mit einer Höhe von nur 4,10 Metern, die jedoch aufgrund vorausgegangener sorgfältiger Planung und einem teleskopierbaren Semitieflader ohne Probleme gemeistert werden konnte.

Unter Polizeibegleitung traf das „Wahrzeichen“ des Münchner-Weihnachtsmarktes am 8. November um 5:00 Uhr früh planmäßig am Marienplatz ein, wo die serbische Fichte von der Münchener Berufsfeuerwehr mit einem Autokran eingehoben wurde. Anschließend wurde der Baum mittels Arbeitsbühne mit rund 3.000 Lichtern geschmückt. Somit garantiert das stattliche Nadelgehölz auch heuer für vorweihnachtliche Stimmung am ältesten Weihnachtsmarkt Münchens. Im Anschluss daran – mit etwas Glück sogar noch für zwei weitere Jahre – darf der Baum in einer Gemeinde als Maibaum dienen.

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Sabine Schütz

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Transport- und Montage von Spritzgießmaschinen

11.07.2017 | 

Anfang Juli startete Wimmer-Maschinentransporte mit Sondertransporten ein Projekt zur Einbringung einer Spritzgießmaschine.

Das eingesetzte Hubgerät verfügt über eine maximale Hubleistung von 180 Tonnen. © Wimmer Maschinentransporte

„Für uns ist das eine klassische Aufgabe“, sagt Projektleiter Thomas Wimmer von Wimmer Maschinentransporte. Gemeint ist damit die Kombination von Sonder- und Schwertransporten mit anschließender Einbringung und Montage am Zielort. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Spritzgießmaschine, bestehend aus Komponenten mit Stückgewichten bis 64 Tonnen.

Spezialgeräte für Einbringung

Ausgangsort, für die seitens Marc Schellerer verantworteten Sondertransporte, war das Werk des Spritzgießmaschinenherstellers Krauss Maffei in München. Drei Tage nach dem Laden wurden die Komponenten in der mehr als 700 Kilometer entfernten belgischen Stadt Paal bereits wieder entladen. „Für die Einbringung inklusive Montage kommen ein Hubgerüst sowie Stapler und Arbeitsbühnen zum Einsatz“, zählt Wimmer auf und erwähnt auch einen selbstfahrenden Industrieroller. Dieser wird in Fachkreisen als Sefiro (SElbstFahrender IndustrieROller) bezeichnet und kommt vorwiegend für die Einbringung von Maschinenkomponenten in Industriehallen zum Einsatz. Bei Einhaltung des Zeitplans werden die Arbeiten voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein.  

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Neuer Standort in Dresden

30.06.2017 | Das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte erweitert seine Aktivitäten und öffnete Anfang Juli eine Niederlassung in Dresden. 

„Wir erwarten in den kommenden Jahren viele Investitionen im Osten Deutschlands“, argumentiert Geschäftsführer Holger Stegmann vom Unternehmen Wimmer Maschinentransporte mit Sitz in Sulzemoos bei München. Das auf Montagen und Spezialtransporte sowie Kranvermietung und Lagerei spezialisierte Unternehmen möchte in der Region rund um Dresden mit der gesamten Wimmer-Angebotspalette tätig werden. Den Schwerpunkt werde aber eine Abteilung für Montagen bilden. „Da erwarten wir uns vorwiegend in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie Aufträge“, zeigt sich Stegmann optimistisch.

Als Standort wurde die bestehende Felbermayr-Niederlassung mit Schwerpunkt auf Kran- und Bühnenvermietung gewählt. Dadurch ergeben sich laut Stegmann viele Synergieeffekte die man nützen solle. Gestartet wird mit zehn Mitarbeitern.     

Autor

Markus Lackner

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Innovativ bei Maschinentransport

19.04.2017 |  Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine ­­68 Tonnen schwere Presse. Ausgangsort für den etwa 1.000 Kilometer weiten Schwertransport nach Ungarn war Sevelen in der Schweiz. Das Besondere daran: Durch den Einsatz eines speziell hergestellten Transportrahmens musste die Presse nicht wie ursprünglich angedacht komplett demontiert werden.
Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine 68 Tonnen schwere Presse.
Im Auftrag eines international tätigen Automobilzulieferunternehmens verlagerte das Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte im Januar eine 68 Tonnen schwere Presse. © Schrade

„Grundsätzlich ist die Verlagerung von Pressen für dieses Unternehmen für uns fast schon zur Routine geworden“, sagt Holger Stegmann von Wimmer Maschinentransporte. Doch im Falle einer 68 Tonnen schweren Presse musste das Wimmer-Team die Verlagerungszeit optimieren.

Verlagerungszeit um fünf Wochen verkürzt 

Dazu Stegmann: „Mit dem Gedanken die Verlagerungszeit durch vermeidbare De- und Montagearbeiten zu verkürzen hat der Automobilzulieferer vorgeschlagen, die Presse mit einem „Stahlkorsett zu ummanteln". Damit sollte es möglich sein, die wertvolle Fracht in einem Stück umzulegen und zu transportieren. Anfangs war der Pressen-Hersteller von dieser Idee nicht begeistert, da die Presse für so etwas nicht ausgelegt ist. Letztendlich gelang es uns aber doch, den Hersteller von der Machbarkeit zu überzeugen.“ Somit seien laut Stegmann vor der Verlagerung nur unkritische Anbauteile zu entfernen gewesen und eine Operation am offenen Herzen blieb den Monteuren erspart. Somit konnte die Presse bereits Mitte Januar im etwa 1.000 Kilometer entfernten ungarischen Standort wieder in die Produktion eingebunden werden, fünf Wochen früher als ursprünglich angenommen. Ein weiterer Vorteil sei nach Aussage des Auftraggebers auch gewesen, dass die Produktion am Ausgangsort in Sevelen durch den entfallenen Abbau nicht behindert wurde.

Firmenübergreifende Zusammenarbeit

Ergänzend zum Mitwirken und der Kooperationsbereitschaft des Auftraggebers sei auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Bau-Trans wirklich top gewesen, freut sich Stegmann. So wurde die Presse in der Schweiz mittels Kran der Niederlassung Liechtenstein auf den Tieflader von Bau-Trans Lauterach umgeschlagen. Für das Abladen der Komponente in Ungarn kam die Hebetechnik von Bau-Trans Budapest zum Einsatz.    

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Markus Lackner

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Felbermayr eröffnet neuen Standort nordwestlich von München

28.09.2016 | Die Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn Umwelttechnik haben ein neues Zuhause. Am 23. September wurde der rund 40.000 Quadratmeter große Standort im Gewerbegebiet von Sulzemoos feierlich eröffnet. 
© Gemeinde Sulzemoos

„Es ist schon gewaltig, was hier in nur acht Monaten entstanden ist“, freut sich die Eigentümerfamilie Felbermayr über die zügige Fertigstellung des neuen Standorts. Groß ist auch die Freude bei den Chefs der Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn Umwelttechnik: „Hier haben wir ideale Bedingungen, um die Anforderungen unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen“, kommentieren Holger Stegmann von Wimmer Maschinentransporte und Michael Altschäffl von Hagn Umwelttechnik die Möglichkeiten auf etwa 10.000 Quadratmetern Büro-, Lager- und Werkstättenfläche.

Beispielgebender Standort

Unter den rund 250 Gästen wurden zahlreiche Kunden und Partner, aber auch Felbermayr-Führungskräfte begrüßt. Diese machten sich vor Ort ein Bild über das auf Spezialtransporte und Industriemontagen sowie Kranvermietungspezialisierte Unternehmen Wimmer. Die auf Deponiebau und Umwelttechnik spezialisierte Firma Hagn beeindruckte mit einem Kurzfilm über die Sanierung eines Kraftwerkkanals. Für den Geschäftsführer der Felbermayr Transport- und Hebetechnik und Mitinitiator des Standortes Sulzemoos Wolfgang Schellerer ist der Standort ein Meilenstein: „Die Entwicklung des Unternehmens Wimmer, seit der Übernahme vor fünf Jahren, ist beeindruckend, aber auch beispielgebend für viele andere erfolgreiche Bereiche“.

Fest für Familien

Der Nachmittag des Eröffnungstages war den Familien der rund 150 Mitarbeiter am Standort gewidmet. Umgeben von Hüpfburg und Luftballonstart konnten sich die zahlreichen Kinder ein Bild vom Arbeitsplatz ihrer Eltern machen. Und wer weiß, vielleicht wird daraus auch einmal ein neuer Felbermayr-Mitarbeiter, der die Geschichte des Welser Familienunternehmens fortschreibt.

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Markus Lackner

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Felbermayr auf der „Breakbulk“

30.05.2016 |  Mit rund 20.000 Besuchern und etwa 350 Ausstellern gehört die „Breakbulk Europe“ zum größten „Umschlagplatz“ in Sachen schwergewichtiger Informationen. Felbermayr war heuer im Mai zusammen mit einigen Tochterfirmen zum dritten Mal als Aussteller auf dieser Leitmesse in Antwerpen (B).
Bereits zum dritten Mal stellten Felbermayr und seine transportaffinen Tochterunternehmen heuer auf der Breakbulk aus. © Felbermayr/Lackner

„Die Breakbulk in Antwerpen, das ist der Platz in Europa, wo wir ausstellen müssen“, ist Geschäftsführer Peter Stöttinger, von der Felbermayr Transport- und Hebetechnik, überzeugt. Vor Ort war die Nachfrage nach den Felbermayr-Dienstleistungen für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasser an allen drei Messetagen sehr groß. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Windflügeladapter für Transporte in schwierigem Gelände. Aber auch der Hebetechnik im Sinne von Schwermontage und Kranvermietung galt großes Interesse. Nicht zuletzt war auch der LR 11000 mit 1.000 Tonnen Traglast ein häufig nachgefragtes Gerät am Messestand.

Mit dabei waren auch die Felbermayr-Tochterunternehmen der maritimen Gruppe rund um Haeger & Schmidt International. Begeistert zeigte sich auch CEO Heiko Brückner von Haeger & Schmidt International und meinte, es sei ein absolutes Muss auf der Breakbulk dabei zu sein: „Ergänzend zu Haeger & Schmidt International präsentieren wir hier die Möglichkeiten der HSW Logistics sowie von Best Logistics und der RKE“. Somit waren alle Voraussetzungen gegeben, um dem Fachpublikum die Vorteile der Kombination von wasser- und landseitigen Transporten unter Einbeziehung von Schiff und Bahn zu präsentieren.

Um die vielen Fachrichtungen korrekt vertreten zu können, waren Felbermayr und seine Tochterunternehmen mit mehr als einem Dutzend Mitarbeiter am Messestand vertreten. Die Kunden und Interessenten dankten den Aufwand mit informativen Gesprächen und so manchem Einblick in künftige Aufgabenstellungen.      

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Markus Lackner

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Neuer Standort in Sulzemoos

20.11.2015 | Das international tätige Transport-, Hebetechnik- und Bauunternehmen Felbermayr konzentriert die Aktivitäten seiner Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn-Umwelttechnik in Sulzemoos/Landkreis Dachau. Der Spatenstich für das etwa 9.500 Quadratmeter umfassende Industrieobjekt fand am 29. Oktober statt. Bereits Ende Mai 2016 sollen am neuen Standort rund 130 Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen.
Kraftvoll beim Spatenstich (v. l.): Josef Kreuzer (externe Projektsteuerung), Michael Altschäffl (Niederlassungsleitung Hagn Umwelttechnik), Bürgermeister Gerhard Hainzinger, Seniorchef Horst Felbermayr, DI Horst Felbermayr, 2. Bürgermeister Johannes Kneidl, Holger Stegmann (Niederlassungsleitung Wimmer Maschinentransporte), 3. Bürgermeister Paul Schmid und Bauamtsleiterin Csilla Keller-Theuermann.

„Wir freuen uns sehr gemeinsam mit der Gemeinde Sulzemoos dieses Projekt realisieren zu können“, sagt Geschäftsführer DI Horst Felbermayr vom gleichnamigen Familienunternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Wels und kommentiert weiter: „Zum einen ist es die strategisch gute Lage, welche die etwa 30 Kilometer nordwestlich von München gelegene Gemeinde Sulzemoos zur ersten Wahl werden ließ, zum anderen die gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und den Vertretern der Gemeinde.“ Das erworbene Grundstück ist etwa 2,8 Hektar groß und befindet sich im direkt an der A8 gelegenen Gewerbegebiet. Bis Mai sollen hier im ersten Bauabschnitt ein zweistöckiges Büroobjekt mit 1.400 Quadratmetern sowie ein Lager mit angeschlossener Werkstätte mit rund 6.500 beziehungsweise 1.600 Quadratmetern entstehen. Aber auch ein 100-Tonnen-Hallenkran sowie eine Tankstelle für Firmenfahrzeuge mit Waschstraße gehören zur Infrastruktur der neuen Felbermayr-Niederlassung.

 

Synergien am neuen Standort

 

Bezogen wird das Objekt von den stark expansiven Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte und Hagn Umwelttechnik. Sowohl für das auf Sondertransporte und die Montage von hochkomplexen Industrieanlagen spezialisierte Unternehmen Wimmer, als auch für das auf Wasser- und Deponiebau spezialisierte Unternehmen Hagn ergeben sich durch die Zusammenführung Synergien wie beispielsweise die gemeinsame Nutzung der Tankstelle und der Büroinfrastruktur. Für den Leiter der Hagn-Umwelttechnik Michael Altschäffl sei durch die Intensivierung von Berührungspunkten künftig auch eine operative Zusammenarbeit der beiden Unternehmen vorstellbar. Holger Stegmann von Wimmer freut sich darüber hinaus auch über die Ausweitung seines Dienstleistungsportfolios, denn nicht zuletzt aufgrund des neuen Geschäftsbereichs Kranvermietung werden die erweiterten Platzverhältnisse dringend benötigt.

Autor

Markus Lackner

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Erfahrungsaustausch

15.01.2015 | Mitte Januar fand in der Niederlassung des Felbermayr-Tochterunternehmens Wimmer das 1. Felbermayr-Montage-Meeting statt. Rund 30 Mitarbeiter aus zwölf Niederlassungen nutzten die Möglichkeit, um sich mit Kollegen am Standort im bayerischen Feldgeding zu treffen.

Im Vordergrund standen dabei Lösungen zur weiteren Optimierung von Synergien aber auch neueste Trends im Handling von Schwergutkomponenten. Das Spektrum reichte dabei von Aufträgen für die Montage von Werkzeugmaschinen bis hin zur Fundamentstellung von mehr als 1.000  Tonnen schweren Industriekolonnen mittels Kran oder Hubgerüst. Für den Leiter des Unternehmens Wimmer und Initiator des Treffens Holger Stegmann war das Treffen ein voller Erfolg und konnte viele neue Lösungsansätze zur Einsatzoptimierung aufzeigen. Das auf internationale Industriedienstleistungen für den Auf- und Abbau von Maschinen spezialisierte Unternehmen Wimmer ist übrigens auch in den Bereichen Transport, Kran und Lagerei tätig.

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Präzise

12.03.2014 | Felbermayr transportierte im Januar die Komponenten von zwei sogenannten v-duo Maschinen für die Produktion von Karosseriebauteilen aus Carbonfaserkunststoffen. Ausgangsort für die Transporte war das Werk des österreichischen Spritzgießmaschinenherstellers Engel in St. Valentin.

Ziel der Transporte war das BMW-Werk in Landshut. Die Vor-Ort-Montage, beginnend mit dem Abladen, wurde vom Felbermayr-Tochterunternehmen Wimmer Maschinentransporte durchgeführt. Nach dem Abladen wurden die bis zu 100 Tonnen schweren Einzelbauteile mit einem selbstfahrenden Industrieroller in die Werkshalle gefahren und dort zu einer 220 Tonnen schweren Maschine zusammengebaut. Der weitere Transport zum Fundament erfolgte aufgrund des hohen Gewichts mit einem achtachsigen Selbstfahrer. Dort angekommen wurde die Maschine mittels Hubgerüst auf das Fundament gestellt. Auf diese Weise wurden innerhalb von vier Wochen zwei Maschinen aufgestellt.

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Fantastic job

12.02.2014 | Transport und Einbringung einer ENGEL-Spritzgießmaschine. Ausgangsort für den Auftrag war das Werk in St. Valentin (A). Von dort ausgehend wurde die 70 Tonnen schwere v-duo 1700 nach Coventry in England transportiert. Der Transport über rund 1.500 Kilometer wurde vom Felbermayr-Bereich für Straßentransporte durchgeführt.

Dort angekommen warteten bereits die Mitarbeiter des Felbermayr-Tochterunternehmens Wimmer mit einem Hubgerüst auf die High-Tech-Fracht. Damit wurde die Spritzgießmaschine angehoben, um 90 Grad aufgedreht und anschließend auf einem Luftgleitsystem abgesetzt. Ein Betriebsdruck von rund acht bar gewährleistete dann einen ausreichenden Volumenstrom unter der Maschine. Somit konnte die 70 Tonnen schwere Komponente sozusagen auf einem Luftpolster bis zum Stellplatz gebracht und abgestellt werden. Üblicherweise werden derartige Maschinen erst in der Halle aufgedreht, wodurch der Einsatz des Luftgleitsystems entfällt. Da die Halle aber nicht ausreichend hoch war, entschied man sich für diese Vorgehensweise. Mit dem Anbauen diverser Teile wurde die Grobmontage seitens Wimmer erfolgreich beendet. Laut Aussage des Auftraggebers ENGEL und seinem Kunden habe sich Felbermayr und Wimmer besonders verdient gemacht.

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Wimmer Maschinentransporte GmbH · Joseph-von-Fraunhofer-Straße 3 · D-85254 Sulzemoos · www.wimmer-maschinentransporte.de
24.08.2019